Samstag, 30. August 2014

Pflaumen-Marmelade mit Zimt


Pflaumenernte in Nachbars Garten. So ein Bäumchen gibt meist mehr Frucht her als ein Haushalt alleine verbrauchen kann und so kommt es, dass wir jedes Jahr einen großen Eimer mit frischen Pflaumen aus dem Garten unserer lieben Nachbarn in Empfang nehmen dürfen.
Ich freue mich darüber immer riesig, denn erstens sind Pflaumen natürlich wirklich lecker und gesund. Zweitens sind sie vielseitig einsetzbar (Kuchen, Crumble, Mus, Marmelade, pur, ...) und drittens schmeckt mir Obst noch einmal doppelt so gut, wenn ich weiß wo es herkommt und ich den Baum sogar jeden Tag aus dem Fenster beobachten kann.
Aus einem Teil der Pflaumen haben wir Marmelade gekocht. Viel Marmelade. Daher werden ein paar Gläschen bei nächster Gelegenheit den Eltern, Großeltern oder Freunden geschenkt. Selbstgemachte Marmelade ist doch immer wieder ein nettes Mitbringsel. Gerade unsere Eltern und die Omi freuen sich über kleine Aufmerksamkeiten immer riesig!
Die Marmeladengläser habe ich noch mit einer kleinen braunen Serviette, einer Kordel und selbstgemachten Etiketten aufgehübscht. Auf der Rückseite der Etiketten steht noch das Herstellungsdatum des süß-fruchtigen Genusses.


ZUTATEN FÜR 6 GLÄSER À 250 ML
ca. 1,2 kg Pflaumen
1 Tl Zimt
2 Zimtstangen
1 kg Gelier-Zucker (1:1)
Spritzer Zitronensaft

1) Pflaumen waschen, entsteinen und grob klein schneiden.
2) 1 kg Fruchtfleisch abwiegen.
3) Pflaumen mit Zimtpulver und Gelier-Zucker in einen großen Topf geben und kurz verrühren. 3 bis 4 Stunden ziehen lassen.
4) Nach der Ruhezeit Pflaumen-Masse mit Zimtstangen und Zitronensaft unter ständigem Rühren bei starker Hitze aufkochen.
5) Unter ständigem Rühren ca. 4 Min. lang kochen.
6) Zimtstangen rausfischen.
7) Die Marmelade sofort in vorbereitete Gläser füllen, verschließen und für 10 Min. auf den Kopf stellen.

Mittwoch, 27. August 2014

Schoko-Sahne-Cassis-Torte


Diese Torte ist eine meiner absoluten Favoriten. Bei ihr schwelge ich gerne in Erinnerungen und fühle mich um ein paar Jahre zurückgesetzt.
Mein Opa musste sie mir jedes Jahr zum Geburtstag backen. Obwohl er mir als Bäcker- und Konditormeister jede Torte meiner Wahl hätte backen können, musste es jedes Jahr aufs Neue genau diese sein. Jetzt habe ich auch das Geheimnis gelüftet, woher meine Liebe zum Backen und viele meiner Rezepte kommen.
Mein Opa war tatsächlich gelernter Bäcker- und Konditormeister und war gemeinsam mit meiner Oma selbstständig mit einer Bäckerei auf dem Dorf. Leider habe ich die aktive Zeit meines Opas als Bäcker nicht mehr mitbekommen, da er seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen früh aufgeben musste. Zu privaten Zwecken wurde aber immer noch fleißig weiter gezaubert.
Die Bäckerei blieb zum Glück noch lange im Besitz meiner Großeltern und wurde von einem anderen Bäcker mit zahlreichen Köstlichkeiten beliefert.
Ich kann mit Freudenstränen in den Augen an die schönsten Ferien meiner Kindheit zurückdenken. An der Seite meiner lieben Omi stand ich hinter der Theke in der Bäckerei, beobachtete all die netten Menschen die den Laden betraten, stellte für die Kinder die gemischten Tüten mit Weingummi, Lakritz und Schokolade zusammen, kümmerte mich nur allzu gerne um die Qualitätskontrolle der ganzen Kuchen und Gebäcke und klaute mir nahezu jede Stunde ein Mini Milk aus der Eistruhe.
Das einzige was mich als Kind nervte, war der ständige Vergleich mit meiner Mutter. Jede zweite ältere Person stieß den Satz "Ooh, jenau wie dat Petra damals!" aus. Tja, so ist das nun mal auf dem Dorf. Jeder kennt jeden und gerade weil die Ähnlichkeit zwischen mir und meiner Mutter so groß ist, kam ich um einen Vergleich und einen kleinen Smalltalk nicht herum. Als Kind mochte ich diese Smalltalks gar nicht.
Mein Opa hatte die Torte immer ganz klassisch komplett mit Sahne eingestrichen und mit Schokoraspeln dekoriert. Ich habe seine Rezeptur beibehalten und nur die Präsentationsweise etwas geändert. Eine nackte Schoko-Sahne-Cassis-Torte mit Johannisbeer-Deko und einer DIY-Wimpelkette.


ZUTATEN FÜR EINE 18 CM SPRINGFORM
Wiener Boden (Zutaten für einen Boden. Insgesamt werden 3 benötigt.)
15 g Butter
2 Eier (Größe S)
1 El heißes Wasser
62 g Zucker
1/2 Pck. Vanille Zucker
62 g Mehl
1/2 Tl Backpulver
10 g Backkakao

Füllung
500 ml Sahne
1 Pck. Schokoraspeln Zartbitter
35 g Zucker
2 Pck. Sahnesteif
Schwarze Johannisbeer Marmelade


WIENER BODEN
1) Butter schmelzen und erkalten lassen.
2) Boden der Springform einfetten und mit Backpapier auslegen. Auf keinen Fall den Rad der Springform einfetten. Der Teig geht sonst nicht auf.
3) Eier mit heißem Wasser auf höchster Stufe etwa 1 Min. schaumig schlagen.
4) Zucker und Vanille Zucker unter Rühren hinzugeben und weitere 2 Min. schlagen.
5) Mehl mit Backpulver und Backkakao mischen und auf niedriger Stufe kurz unterrühren.
6) Teig in die Springform geben und bei 160°C Umluft etwa 30 Min. lang backen.
7) Aus dem Ofen nehmen, Springformrand lösen und auf ein mit Backblech ausgelegtes Kuchenrost stürzen.
8) Das Backpapier vom Boden lösen.
9) Das Rezept zwei mal wiederholen, sodass insgesamt drei Böden entstehen.

FÜLLUNG
1) Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen.
2) Schokoraspeln unterheben.
3) Ersten Boden auf eine Tortenplatte geben.
4) Boden mit einer dünnen Schicht Marmelade einstreichen.
5) Darauf eine Schicht Schoko-Sahne geben.
6) Zweiten Boden draufsetzen und genauso weiter machen.
7) Zum Schluss die Torte mit Johannisbeeren toppen.

Samstag, 23. August 2014

Schokokuchen mit Aprikosenmarmelade


Tja, was soll ich sagen? Es scheint als wäre meine Backliebe auf meine bessere Hälfte übergesprungen.
Es war zwar schon neun Uhr abends, aber ich hatte einfach tierisch Lust auf einen Schokoladenkuchen.
Ich war hin- und hergerissen, ob ich um diese Uhrzeit tatsächlich noch backen sollte oder nicht. Late-Night-Baking ist für mich zwar keine Neuheit und kommt auch gelegentlich vor, aber ich war gerade frisch geduscht, saß in meiner Decke eingekuschelt auf der Couch und habe genüsslich irgendwas in der Flimmerkiste geguckt.
Zum Glück hat mein Freund mir die Entscheidung abgenommen, spontan mein Schokokuchenrezept geschnappt und seinen ersten Kuchen in seinem Leben gebacken. Für mich. Süß oder?
Streng genommen ist das gebackene Werk also gar nicht von mir, sondern nur nach meinem Rezept, aber ich wollte euch den Kuchen nicht vorenthalten. Er schmeckt wirklich toll!
Gut, ich muss gestehen, den Kuchen habe ich halbiert, mit Marmelade eingestrichen und dekoriert. Aber das ist ja nun wirklich nicht ausschlaggebend für einen super-duper-leckeren Kuchen. Irgendwann hat meinen Freund dann nämlich doch die Geduld verlassen, so lange zu warten, bis der Leckerbissen abgekühlt und halbierfähig war.


ZUTATEN FÜR EINE 22 CM KASTENFORM
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
160 g Mehl
40 g Backkakao
4 g Backpulver
35 g Vollmilchschokolade
Aprikosenmarmelade

1) Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
2) Unter Rühren nach und nach die Eier hinzufügen und gut verrühren.
3) Mehl mit Backkakao und Backpulver mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
4) Vollmilchschokolade klein hacken und unter den Teig heben. Etwas gehackte Schokolade kann für die Deko aufgehoben werden.
5) Teig in eine gefettete Kastenform geben und glatt streichen.
6) Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft etwa 10 Min. lang backen, dann die Temperatur auf 150°C reduzieren und weitere 30 Min. lang backen.
7) Kuchen erkalten lassen und anschließend aus der Form lösen.
8) Kuchen mit einem Messer längs halbieren und eine Seite mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Andere Seite wieder draufsetzen.
9) Nach Belieben, z.B. mit gehackter Schokolade, dekorieren.


Es geht doch manchmal echt nichts über einen schnellen Schokoladenkuchen. Am nächsten Tag schmeckt er übrigens fast noch besser als ganz frisch! Also auch ein super Kuchen zum Vorbereiten.

Mittwoch, 20. August 2014

Eisteekuchen


Es klingelte an der Tür. Ich nahm ein sehr schweres Paket entgegen und es entpuppte sich als ein Paket voller Lipton Sparkling Eistee Flaschen und Dosen, die ich von trnd zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe. Mein allererster Produkttest für trnd.


Das Testpaket besteht aus fünf 1,25 Liter Flaschen Lipton Sparkling Classic, drei 1,25 Liter Flaschen Lipton Sparkling Peach, vier Dosen Lipton Sparkling Classic und zwei Dosen Lipton Sparkling Peach. Außerdem waren 20 Becher, drei Augenmasken und ein Quiz dabei.
Ihr seht richtig, eine Flasche hat bereits gut unseren Durst gelöscht ;)
Der Sparkling Eistee von Lipton ist ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk, das am besten eiskalt serviert werden sollte.
Mir schmeckt der Eistee wirklich sehr gut. Den Lipton Sparkling Eistee in Classic aus der Dose kenne ich schon seit Kindestagen. Nach dem Schwimmunterricht durfte ich mir oft eine Dose davon aus dem Getränkeautomaten holen. Neu war der Sparkling Eistee für mich allerdings in Pfirsich und vor allem aus der Flasche.
Als Kind hatte ich zunächst Berührungsängste mit kohlensäurehaltigem Eistee. Ich war Eistee einfach immer ohne Kohlensäure gewohnt. Oder Tee generell. Da der große Bruder aber immer von der Sparkling Variante geschwärmt hatte, wollte ich ihm als kleine Schwester natürlich nachahmen und gewöhnte mich sehr schnell an das Prickeln im Mund ;)


Ich wäre nicht ich, wenn ich meinen Sparkling Eistee Vorrat nicht auch zum Backen zweckentfremden würde. Durch einen einfachen Rührteig und etwas Obst ist dann dieser kleine Eisteekuchen entstanden.
Und da ich ja eh noch unsere neue Whirlpool JT 369 auf ihre Backkünste testen wollte, habe ich hiermit zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen. Nein Peta, in Wirklichkeit würde ich keine Fliegen schlagen!

ZUTATEN FÜR EINE 22 CM SPRINGFORM
200 g Mehl
150 g Zucker
100 ml Öl
100 ml Lipton Sparkling Peach
2 Eier
1/2 Pck. Backpulver
1/2 Pck. Vanillezucker
140 g Pfirsiche (aus der Dose)
Puderzucker

1) Alle Zutaten, bis auf die Pfirsiche, in eine Rührschüssel geben und gut verrühren.
2) Teig in eine gefettete Springform geben und gleichmäßig verteilen.
3) Pfirsiche darüber verteilen.
4) Bei 200°C Umluft etwa 30 Min. lang goldgelb backen (Stäbchenprobe!).
5) Nach dem Abkühlen aus der Springform lösen und mit etwas Puderzucker bestreuen.


Ich darf verkünden: Unsere Whirlpool hat den Test mit Bravur bestanden. Der Kuchen ist unheimlich saftig und locker. Er ist genau so geworden, wie ich das von unserem herkömmlichen Backofen gewohnt bin.
Für Haushalte in denen kein Platz oder kein Anschluss für einen Backofen vorhanden ist, ist das wirklich eine super Alternative! Ich werde sie mit Sicherheit noch öfters zum Backen verwenden :)

Montag, 18. August 2014

Neuigkeiten aus der Küche und der perfekte Tassenkuchen


Erstens kommt immer alles anders und zweitens als man denkt.
Ja, dieser Satz trifft es wohl ganz gut. Eigentlich war ich voller Vorfreude auf meinen leckeren Tassenkuchen aus der Mikrowelle, als etwas passierte auf das ich in dem Moment gar keine Lust hatte und auch niemals haben werde.
Aus Angst, dass der liebe Tassenkuchen zu hoch hinaus will, warte ich immer gespannt vor der Glasscheibe der Mikrowelle bis er fertig ist. Zum Glück tat ich es auch diesmal. Denn etwa nach 30 Sekunden bildete sich ein kleiner Blitz in der Mikrowelle und jagte meinem kleinen Kuchen einen tiefen Schrecken ein. Gewitter mag er nämlich gar nicht! Also Mikrowelle sofort gestoppt, Tür auf, gecheckt ob ausversehen irgendwo Metall mit dabei war, Tür wieder zu und noch mal starten. Vielleicht hatte ich ja nur kurz Halluzinationen oder mein Tassenkuchen wollte mein liebevolles Zusehen mit einem kleinen Zaubertrick belohnen. Man weiß ja nie. Aber auch diesmal bildete sich etwa nach einer Minute wieder ein kleiner Blitz und dann ging sie aus. Für immer.
So traurig es auch ist sie nach etwa zwei Jahren verabschieden zu müssen, ist es noch viel trauriger, dass mein Kuchen in der Tasse noch roh war und so leider ungenießbar! Grr, dabei hatte ich mich so auf ihn gefreut.
Gezwungenermaßen musste jetzt also ein neues Gerät her. Wir haben uns für eine größere Variante namens Whirlpool JT 369* entschieden mit der man wohl auch Dampfgaren, Grillen und vor allem Backen kann. Gerade auf das Backen bin ich natürlich sehr gespannt. Bei unserer alten Mikrowelle gab es auch eine Heißluftfunktion, die aber nicht mals eine Tiefkühlpizza knusprig backte.
In vielen Rezensionen stand, dass bei ihnen seit der Whirlpool der Backofen kalt bleibt. Ob sie auch bei mir den Backofen vollständig ersetzen kann weiß ich noch nicht. Aber ich bin auf das erste Backergebnis sehr gespannt!


Da ich jetzt schon auf meinen Tassenkuchen verzichten musste, möchte ich, dass wenigstens ihr das nicht müsst! Mein liebstes Anti-Diät-Rezept für einen Tassenkuchen aus der Mikrowelle findet ihr daher direkt hier drunter. Ganz ohne Ei sogar. Das mag ich in Tassenkuchen nämlich gar nicht gern ;)

ZUTATEN FÜR 1 PORTION
40 g Schokolade (Vollmilch)
10 El Milch
4 El Mehl
2 El Öl
Prise Backpulver

1) Die Schokolade schmelzen.
2) Milch, Mehl, Öl und Backpulver zu der Schokolade geben und sehr gut verrühren.
3) Etwa 3 Min. lang bei 750 Watt in die Mikrowelle stellen.
4) Nach Belieben mit Puderzucker besteuben und mit Obst garnieren.
5) Achtung heiß! Achtung Suchtgefahr!


Samstag, 16. August 2014

Macarons mit Schokoladen-Ganache


Erst in meinem letzten Post habe ich euch wieder von meiner ersten Begegnung mit den kleinen, köstlichen Macarons erzählt. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick, äh Biss.
Macarons sind leider sehr zeitaufwändig. Stundenlang in der Küche stehen, Mandeln puderfein mahlen, steifgeschlagenes Eiweiß kunterbunt einfärben und den kleinen Teigkleksen beim Füßchenbilden zusehen. Ich atme immer wieder auf, wenn ich nach kurzer Zeit in den Backofen blicke und sehe, wie meine Kleinen ihre winzigen Füßchen ausbilden. Ein schönes Bild :) Kurz zur Erklärung: Füßchen oder Füße sind bei Macarons die Stellen, die sich bilden, wenn der Macaron anfängt zu backen und hochgeht. Es sind also die Stellen, die jeweils an der flachen Seite der Macaronschalen entstehen.
Nach meinen Macarons mit einer Olivenöl-Vanille-Ganache, habe ich die zweite Füllung eher schlicht gehalten. Schlicht bedeutet aber nicht schlecht. Im Gegenteil. Sie sind super schokoladig und ein wahres Soulfood!


ZUTATEN FÜR CA. 12 MACARONS (24 HÄLFTEN)
Macarons
45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
1 Eiweiß (36 g)
10 g Zucker
Lebensmittelfarbe als Puder

Füllung
100 g Sahne
100 g Schokolade (Zartbitter)

MACARONS
1) Mandeln und Puderzucker zusammen sehr fein mixen.
2) Mandel-Puderzucker-Mischung durch ein feines Sieb geben.
3) Eiweiß steif schlagen. Wenn das Eiweiß anfängt die Konsistenz zu ändern, den Zucker hinzugeben. Wenn das Eiweiß fast steif ist, die Lebensmittelfarbe hinzufügen.
4) Mandel-Puderzucker-Mischung in drei Teilen vorsichtig unter das steife Eiweiß heben.
5) Mit einem Spritzbeutel kleine Kreise auf ein Backblech mit Backpapier oder eine Silikonmatte geben.
6) Macarons 20 Min. ruhen lassen.
7) Bei 140°C Umluft circa 13 Min. lang im Backofen backen.
8) Backpapier / Silikonmatte mit Macarons vorsichtig von dem Backblech auf eine kalte Oberfläche ziehen.
9) Etwa 5 Min. abkühlen lassen, dann die Macarons vorsichtig lösen und auskühlen lassen.

FÜLLUNG
1) Schokolade gemeinsam mit der Sahne erhitzen bzw. schmelzen.
2) Gut verrühren.
3) Im Kühlschrank mehrere Stunden lang fest werden lassen.
4) Füllung mit Hilfe eines Spritzbeutels auf eine Macaronhälfte geben und eine weitere Hälfte draufsetzen.
5) Falls die Kleinen nicht direkt verzehrt werden, bitte kühl und trocken lagern.

Bitte benutzt bei diesem Rezept unbedingt Zartbitter Schokolade. Bei Vollmilch oder weißer Schokolade ändert sich das Verhältnis von Sahne zu Schokolade.

Mittwoch, 13. August 2014

Macarons mit Olivenöl-Vanille-Ganache


Ah les macarons, un délice!
Hachja, bei den kleinen Köstlichkeiten bekomme ich doch immer wieder Glücksgefühle und komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Seit ich sie das erste Mal in Paris bei Pierre Hermé gekostet habe, ist es um mich geschehen. Ich bin bis über beide Ohren verliebt und mache kein Geheimnis daraus.
Am meisten hatte es mir, vom Meister hochpersönlich, der Macaron mit einer Füllung aus Olivenöl, Vanille und weißer Schokolade angetan. Herrlich. Alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt. Perfekte Konsistenz der Schalen. Perfekte Konsistenz der Füllung. Einfach alles perfekt.
Wieder einmal in Erinnerungen geschwelgt, war mein Mut plötzlich groß genug, um genau diese bomben Geschmacksrichtung selbst auszuprobieren. Ich habe natürlich nicht damit gerechnet die Macarons von Herrn P. Hermé toppen zu können, aber ich klopfe mir selbst auf die Schulter - sie kommen zumindest geschmacklich nah an sein Meisterwerk heran.
Die Olivenöl-Vanille-Macarons sind auf den Bildern natürlich die grünlichen Leckerbissen. Hinter den roten Macarons versteckt sich eine Schokoladen-Ganache. Dazu folgt bald ein seperater Post :)


ZUTATEN FÜR CA. 12 MACARONS (24 HÄLFTEN)
Macarons
45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
1 Eiweiß (36 g)
10 g Zucker
Grüne Lebensmittelfarbe als Puder

Füllung
60 g Sahne
1/4 Vanilleschote
50 g Olivenöl
135 g weiße Schokolade

MACARONS
1) Mandeln und Puderzucker zusammen sehr fein mixen.
2) Mandel-Puderzucker-Mischung durch ein feines Sieb geben.
3) Eiweiß steif schlagen. Wenn das Eiweiß anfängt die Konsistenz zu ändern, den Zucker hinzugeben. Wenn das Eiweiß fast steif ist, die Lebensmittelfarbe hinzufügen.
4) Mandel-Puderzucker-Mischung in drei Teilen vorsichtig unter das steife Eiweiß heben.
5) Mit einem Spritzbeutel kleine Kreise auf ein Backblech mit Backpapier oder eine Silikonmatte geben.
6) Macarons 20 Min. ruhen lassen.
7) Bei 140°C Umluft circa 12 Min. lang im Backofen backen.
8) Backpapier / Silikonmatte mit Macarons vorsichtig von dem Backblech auf eine kalte Oberfläche ziehen.
9) Etwa 5 Min. abkühlen lassen, dann die Macarons vorsichtig lösen und auskühlen lassen.

FÜLLUNG
1) Sahne in einen kleinen Topf geben.
2) Schokolade schmelzen.
3) Vanilleschote längs einschneiden und das Mark herauskratzen.
4) Mark zusammen mit der ausgekratzten Vanilleschote zu der Sahne geben und das ganze kurz aufkochen.
5) Die ausgekratzte Vanilleschote herausnehmen und die heiße Sahne zu der geschmolzenen Schokolade geben.
6) Gut umrühren.
7) Wenn die Masse auf etwa 40°C abgekühlt ist, das Olivenöl in mehreren Teilen unterrühren.
8) Alles zu einer homogenen Masse rühren. Am Besten geht das, wenn man alles kurz mit einem Stabmixer püriert.
9) Im Kühlschrank mehrere Stunden fest werden lassen.
10) Füllung mit Hilfe eines Spritzbeutels auf eine Macaronhälfte geben und eine andere Hälfte draufsetzen.


Die fertigen Macarons werden bestimmt eh nicht lange überleben. Aber bis dahin bitte kühl und trocken lagern.
Ich persönlich backe meine Macarons übrigens am liebsten mit einer Silikonmatte extra für Macarons. Ich nehme die Matte von Silikomart* und meine Ergebnisse waren damit bis jetzt immer genau so wie sie sein sollten. Durch die Matte werden sie alle einfach perfekt rund und gleich groß. Für den Anfang tut es aber auch einfach etwas Backpapier. Mit einem 2€-Stück kann man sich da zum Beispiel ein paar Kreise vorzeichnen.

Sonntag, 10. August 2014

Quarkcreme mit Hirse {Breakfast Lovers #4}


Mein Liebster liebt diese Creme mit Hirse. Immer wenn ich sie zubereite, kann er gar nicht genug davon bekommen. Mit gutem Grund. Sie ist einfach wunderbar cremig und vanillig. Und ich weiß nicht genau an was, aber an irgendetwas aus meiner Kindheit erinnert sie mich geschmacklich. Es liegt mir förmlich auf der Zunge, aber ich komme einfach nicht darauf. Grr wie ich sowas hasse! Ich werde sie wohl noch ein paar mal zubereiten müssen, um darauf zu kommen ;)
Obwohl ich die Creme am liebsten zum Frühstück genieße, kann man sie bestimmt auch super zu einem kleinen Dessert umwandeln. Ein Versuch ist es wert!


ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN
38 g Hirse
125 ml Milch
250 g Magerquark
150 g Vanillejoghurt
1 El Zucker
1 Tl Vanillezucker
1 Nektarine
2 Tl Ahornsirup
Haselnusskrokant

1) Die Hirse zusammen mit der Milch in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen.
2) Auf mittlerer Hitze, unter Rühren, etwa 7 Min. köcheln lassen, bis die Milch von der Hirse aufgenommen wurde.
3) Quark mit Joghurt, Zucker und Vanillezucker verrühren.
4) Die kalte Hirse unter die Quarkmasse rühren.
5) Nektarine klein schneiden und unter die Creme heben.
6) Creme auf zwei Schalen verteilen und jeweils etwas Haselnusskrokant drüber streuen.
7) Zuletzt je einen Teelöffel Ahornsirup über der Creme verteilen.

Donnerstag, 7. August 2014

Süße Schupfnudeln mit kaltem Kompott


Es gibt Tage, da könnte ich gut und gerne auf herzhafte Gerichte verzichten. Zum Frühstück was Süßes, Mittagessen süß und abends noch ne kleine süße Nascherei. Kein Problem. Genau mein Ding.
So ein Tag war auch heute wieder. Ich hatte einfach kein Verlangen nach was Herzhaftem. Also wurden kurzer Hand die Spaghetti mit Tomaten-Ziegenkäse-Salsa gegen diese Schupfnudeln mit einem leichten Pflaumen-Blaubeer-Kompott eingetauscht.
Es ist vielleicht nicht das fotogenste Gericht, aber es schmeckt himmlisch und bei den Temperaturen momentan kommt das kalte Kompott eh sehr gut.
Wo wir gerade bei Temperaturen sind... Seit ein paar Tagen habe ich richtig Lust auf Herbst! Ich habe sogar schon eine Herbst-Pinnwand bei Pinterest erstellt! Sie muss zwar noch ordentlich gefüttert werden, aber sie wächst und gedeiht hervorragend. Verrückt oder? Da sehnt man sich im Winter immer den Sommer herbei und ich habe schon wieder genug von ihm.
Herbst ist aber auch einfach eine tolle Jahreszeit oder? Strickpullis, flauschige Socken, ganz viel Tee und Kakao, Kerzen, kuschelige Abende auf der Couch, Spaziergänge im Laub und die letzten zarten Sonnenstrahlen. Hach, ich könnte noch weiter träumen. Aber für heute ist jetzt erstmal genug geträumt. Aufwachen und verdammt noch mal raus die Sonne genießen! ;)


ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN
500 g Schupfnudeln
150 g Blaubeeren
1 Glas Pflaumen
1 Tl Zimt
3 Tl Zucker
1 El Kokosraspeln

1) Heidelbeeren leicht mit einer Gabel andrücken.
2) Die Pflaumen in einem Sieb abtropfen. Den Saft auffangen.
3) Die Hälfte der Pflaumen, 5 Esslöffel des Pflaumensafts und Zimt zu den Heidelbeeren geben.
4) Leicht verrühren.
5) Schupfnudeln in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.
6) Mit Zucker und Kokosraspeln bestreuen und kurz karamellisieren lassen.
7) Schupfnudeln mit dem kalten Kompott servieren.